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Die doppelte Transformation des Arbeitsmarkts

Der digitale Wandel ist für die Arbeitswelt zu einem zentralen Treiber von Veränderungen geworden. Entgegen den Sorgen vor Arbeitsplatzabbau zeichnen sich bislang keine gesamtwirtschaftlich negativen Effekte auf die Beschäftigung in Deutschland ab. Im Kontext des ökologischen Wandels sind in den kommenden Jahren umfassende Investitionsmaßnahmen in allen Sektoren der deutschen Wirtschaft zu erwarten. Rund die Hälfte der Beschäftigten nimmt schon heute die Auswirkungen von Klimaschutzmaßnahmen auf die eigene Arbeit wahr. Die doppelte Transformation wird auch zukünftig für viele Beschäftigte mit veränderten Berufsprofilen, neuen Tätigkeiten und kontinuierlichen Weiterbildungsbedarfen einhergehen.

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Statements des Rats

  • „Spürbare Arbeitsplatzverluste sind insgesamt nicht zu befürchten. Wir müssen aber Sorge tragen, dass die Beschäftigten den Anschluss an den technologischen Fortschritt halten können.“
    Melanie Arntz

    Prof. Dr. Melanie Arntz

  • „Wir müssen die Betriebe und Beschäftigten bei Weiterbildung gezielt unterstützen – sonst fehlen der ökologischen und digitalen Transformation die notwendigen Fachkräfte.“
    Ulrich Walwei

    Prof. Dr. Ulrich Walwei

Digitaler und ökologischer Wandel des Arbeitsmarkts

Infografiken

Blick in die Praxis

  • Die ökologische Transformation der Chemieindustrie erfordert eine fundamentale Umstellung auf klimaneutrale Arbeits- und Produktionsprozesse, etwa mit Blick auf die Elektrifizierung, die Nutzung „grünen“ Wasserstoffs sowie den Aufbau einer Kreislaufwirtschaft. 
  • Um die Belegschaften auf die damit verbundenen Qualifikations- und Kompetenzanforderungen vorzubereiten, bedarf es in der Chemieindustrie fortlaufender Weiter- und Fortbildungsinitiativen. Auf Ebene der Sozialpartner (z. B. Qualifizierungsoffensive Chemie) wie auch innerhalb der großen Unternehmen existieren bereits vielfältige Ansätze zur Qualifizierung der Beschäftigten. 
  • Gegenwärtig bedrohen verschiedene Krisensituationen die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Chemieindustrie, besonders die hohen Erdgaspreise stellen die Chemieindustrie vor erhebliche Herausforderungen 
  • „Um die Beschäftigung am Standort Deutschland langfristig zu sichern, braucht es Industriepolitik, die Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit gut ausbalanciert. Besonders wichtig sind in diesem Zusammenhang Maßnahmen zur Abmilderung der aktuell sehr hohen Energiepreise.“
    Sinischa Horvat

    Sinischa Horvat

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