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„Duale Weiterbildung“ – Chance für neue Modelle der Qualifizierung?

Auf Einladung der Ratsmitglieder Prof. Dr. Melanie Arntz und Prof. Dr. Wolfgang Schroeder widmete sich der Deep Dive der Frage, was sich vom Erfolgsmodell „Duale Ausbildung“ für eine Neujustierung des deutschen Weiterbildungssystems lernen lässt. Zunächst ordneten verschiedene Expert:innen diese Frage aus Perspektive der Wissenschaft, der Sozialpartnerschaft sowie der Arbeitsverwaltung ein. Ausgehend von zwei Beispielen innovativer Weiterbildungspraxis diskutierten Expert:innen und Teilnehmende, wie die Transparenz und Bedarfsgerechtigkeit der Weiterbildungsstrukturen verbessert werden kann. 

    • „Wir haben in Deutschland bereits eine große Tool-Box an Angeboten und Fördermaßnahmen. Im Einzelfall liegt das Problem oftmals darin, sich die einzelnen Bausteine so zusammenzusetzen, dass am Ende ein Transformationspfad entsteht. Den (Weiter-)Bildungsträgern kommt hier die Aufgabe zu, entsprechende Transformationspfade zu definieren und Wege aufzuzeigen, sich hindurch zu navigieren.“
      Melanie Arntz

      Prof. Dr. Melanie Arntz

    • „Gerade für Arbeitgeber und ihre Beschäftigten ist eine gute Vereinbarung von Arbeitsalltag und persönlichen Rahmenbedingungen mit einer Weiterbildung von großer Bedeutung. Eine wichtige Rolle spielt dabei die nachfrageorientierte Entwicklung von (Weiter-)Bildungsangeboten. Wir erleben, dass manche Bildungsträger innovativer sind, wenn sie mit Arbeitgebenden in Kontakt sind und auf die betrieblichen Bedarfe reagieren. Auch die Arbeitsverwaltung steht hier im engen Austausch mit Arbeitgebern und Bildungsträgern, z.B. im Rahmen ihrer Bildungszielplanung.“

      Regina Paulitz

    Fotos zum Deep Dive

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